Browsergames für Anfänger
Der Weltraum, unendliche Weiten! So begrüßte die Crew des Raumschiffs Enterprise 7 Staffeln lang in 178 Folgen die Fernsehzuschauer an den Bildschirmen. Heutzutage suchen viele Menschen aber längst andere Welten auf und warten nicht mehr darauf, wann die nächste Folge wieder über den Fernseher flimmert. Vor allem Online-Spiele erfreuen sich in den unendlichen Weiten den World Wide Webs größter Beliebtheit.
Eintauchen in imaginäre Welten
Ein Beispiel für diese interaktiven Spielversionen ist zum Beispiel das Spiel Grepolis, das in einer imaginären Antike spielt. In diesem Strategiespiel hat man die Möglichkeit, mit anderen Mitspielern eigene Armeen und Städte unter der Schirmherrschaft griechischer Götter aufzubauen. Wie im richtigen Leben, wenn auch hier eher etwas abgemildert, schmiedet der User Allianzen, schließt sich bereits bestehenden Gruppen an oder ist auch als Einzelgänger im virtuellen Raum des Spiels unterwegs. Diese Art von Computerspielen ist natürlich auch für einen längeren Spielzeitraum ausgelegt. Ortschaften und Heere entwickeln sich im Gegensatz zu klassischen Strategiespielen auf der Konsole eher langsam. Aber natürlich gibt es auch Spielen wie Grepolis Tricks, mit denen man seine Macht ausbauen kann.
Multiplayer-Games – ein kurzes Intro
Online-Spiele selbst existieren, natürlich in deutlich vereinfachter Form, seit den späten siebziger Jahren und waren zunächst aufgrund der beschränkten technischen Möglichkeiten textbasierte Spielversionen oder Klassiker wie Schach. Heutzutage kann man sich auf Internetseiten wie Browsergames.org für eines von unzähligen Online-Spielen entscheiden. Bei vielen Multiplayer-Spielen dieser Kategorie ist es übrigens durchaus üblich, ein monatliches Abonnement zu entrichten um in die Spielwelt eintauchen zu können.
Eines der ersten Massive(ly) Multiplayer Online Games, also Browsergames mit mehr als 1000 Usern, war das Spiel Ultima Online, dass 1997 zum ersten Mal über mehr als 1000 Mitstreiter gleichzeitig in die mystischen Welten von Gargoyles, Drachenbändigern und Bettlern hineinzog. Das derzeit wohl bekannteste Beispiel dieser sogenannten MMOG’s ist Fantasy-Rollenspiel World of Warcraft von Blizzard Entertainment. Das Browser-Spiel ist mit großer Wahrscheinlichkeit mit mehr als 11 Millionen Abonnenten das wohl beliebteste Multiplayer-Online-Rollenspiel überhaupt und steht derzeit aus diesem Grund auch im Guinness Buch der Rekorde.
World of Warcraft spielt in der Spielwelt „Azeroth“, in der sich eine Vielzahl verschiedener Städte und Dörfer sowie unzählige Landschaften wie Wälder, Wüsten bis hin zu Dschungeln befinden. In dieser komplett comicartigen dreidimensionalen Welt bewegt sich der Spieler und kann durch das Lösen sogenannter “Quests” sowie durch Kämpfe Erfahrungspunkte sammeln. Natürlich trifft der Charakter auf dem Umherstreifen im virtuellen Raum auf andere Mitstreiter und auch computergenerierte “Bewohner” der Welt, mit denen dann kommuniziert, Handel betrieben oder gekämpft werden kann.